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Dahinein platzte von der Kanzel herab Youn-Seong Shim mit seinem Tenorsolo mit mächtigem Vibrato und forcierten Spitzentönen bis zum hohen b, als wenn er nochmals vor den Schrecken des jüngsten Gerichts warnen wollte – dabei sollte Gottes Heiligkeit gelobt werden.

Jahrhunderts bewundern können – den Star der Oper Dortmund, zuletzt ganz großartig als Marguerite in Gounods „Faust“ Ein Grund für diese Begabung ist sicher auch ihre Herkunft aus einer vielseitig gebildeten hochmusikalischen Familie. Dabei beschäftigte er sich mit dessen Requiem d-moll KV 626, das bekanntlich Mozart bedingt durch seinen frühen Tod als Torso hinterlassen hat.

Ihr Großvater, Karl Marguerre, war langjähriger Mathematik-Professor an der TH Darmstadt, ein Jahr lang auch deren Rektor Gleichzeitig gründete er und leitete 30 Jahre lang dort Orchester und Chor der Hochschule. Auf Bitten seiner Witwe Konstanze vollendete es nach Absage anderer Musiker sein Schüler Franz Xaver Süßmayr – von Mozart scherzhaft auch „Sauermayr“ genannt.

Initiator des gigantischen Projekts und Dirigent der Aufführung war der zum Ende der Spielzeit scheidende GMD Fabrizio Ventura Dieser sorgte auch gleich mit mit düsterem crescendo zu den chromatisch aufsteigenden Anfangstönen des Introitus und dem ersten „Requiem“ der Chöre für einen andächtigen Beginn., danach folgender Steigerung endend mit erst fast von den Bässen fast nur gemurmelten dann gesteigerten „Kyrie“ Aber gespannt wartete man auf das dem anfänglichen choralartigen „Dies irae“ (Tag des Zorns) folgende„Tuba mirum“ (Posaune Wunderton verbreitend).

Sehr andachtsvoll klangen Celli und Kontrabässe, etwa im „Quid sum miser“ (Was soll ich Armer sagen) nach einer wohl die verzagte Seele darstellenden Einleitung von Englisch-Hörnern und Fagotten.

5 für ganz grosses „Hauptorchester“ einschließlich viel Schlagwerk , gemischten Chor von mindestens 210 Stimmen aber nur einen Solo-Tenor.

Zusätzlich sollte in jeder der vier Himmelsrichtungen ein Blechblasorchester platziert werden, was passend war für den Ort der Uraufführung, den Dôme des Invalides - einen Kuppelbau - in Paris, die stattfand im Jahre 1837 als Trauerfeier für einen verstorbenen General..

Für die Aufführung im St.-Paulus-Dom wirkten an Orchestern und Chören alle mit, die in einer Stadt der Grösse Münsters zur Aufführung des gewaltigen Werks beitragen konnten, vor allem natürlich das Sinfonieorchester Münster.